Achtung: Leaks bei der dpa – DRAMA – BABY – DRAMA

Achtung: Leaks bei der dpa
Image

Wer sich über die einheitlich antiisraelische Berichterstattung in letzter Zeit wundert, soll sich diese geleakte Notiz der dpa durchlesen. Es lässt eine mediale Querfront den Deutschen (u.a.) im Strudel des Spektakels zum verantwortungslosen Subjekt werden. Das Spektakel? Tageshetze Ard, Entertainment-Querfront der Kulturindustrie, Politik und Religionen – viel Ketchup, viel Geschrei, kleine tote Kinder – dass spricht uns an. Wir wollen es – Sie liefern es – und zwar unabhängig von den eigentlichen Vorgängen.

DRAMA – BABY – DRAMA

Es gibt Leaks bei der dpa, die zeigen, wie Medien in Deutschland mit zentral gesteuerten Falschmeldungen – eindeutig parteiisch – antiisraelisch Position beziehen – bereits vor den eigentlichen Vorgängen. Die Stories liegen fertig in der Schublade, sie waren bspw. bereits vor dem GMJ ausgearbeitet. Es steckt hinter dieser hegemonialen antiisraelischen Berichterstattung System. Darauffolgend ist eine Auseinandersetzung und Richtigstellung der geleakten Notizen der dpa. Diese Notiz ist im Vorfeld des „Globalen Marsches nach Jerusalem“ in der dpa entstanden und zeigt eine Parteinahme der dpa bereits vor diesem inszenierten Propaganda-Spektakulum.

Und hier die Originalnotiz, welche ein dpa Mitarbeiter geleakt hat:

„Israel/Konflikte/Nahost/(Hintergrund)
Israels Siedlungen in den Palästinensergebieten =
Berlin

– Der Bau israelischer Siedlungen in den besetzten Pa U Lalästinensergebieten gilt als ein Haupthindernis im Nahost-Friedensprozess. Rund eine halbe Million Siedler leben inmitten von gut 2,5 Millionen Palästinensern. Nach Angaben des israelischen Zentralbüros für Statistik lebten Ende 2009 im Westjordanland rund 296 700 Siedler. Dazu kommen etwa 190 000 Israelis in Ost-Jerusalem.
Die Menschenrechtsorganisation Betselem hält die tatsächlichen Zahlen für deutlich höher. Laut Betselem wurden von 1967 bis Mitte 2011 im Westjordanland 124 Siedlungen errichtet. Hinzu kommen etwa 100 «wilde Siedlungen», die von Israel nicht genehmigt sind. Die Friedensorganisation Peace Now kritisiert, dass immer mehr dieser illegalen «Vorposten» nachträglich von der Regierung als Siedlungen legalisiert werden.

Die Fläche der jüdischen Siedlungen macht laut Peace Now gut neun Prozent des Westjordanlandes (ohne Ost-Jerusalem) aus. Nach Angaben des UN-Büros für humanitäre Hilfe in den Palästinensergebieten (OCHA) haben israelische Behörden zudem 35 Prozent der Fläche Ost-Jerusalems für Israels Siedlungsausbau beschlagnahmt. Nur 13 Prozent der Fläche stehen für den Haus- und Wohnungsbau der Palästinenser zur Verfügung. Laut OCHA hat knapp ein Drittel aller Palästinenser im Ostteil der Stadt keine anerkannte Baugenehmigung. Mindestens 86 500 Bewohnern droht darum der Verlust ihrer Häuser.
Nicht nur die Siedlungen selbst sind für Palästinenser tabu, diese dürfen auch mehrere, für die Siedler bestimmte Straßen nicht befahren. Nach OCHA-Angaben gab es im September 2011 im Westjordanland 522 Sperren und Kontrollposten der israelischen Streitkräfte. Etwa 200 000 Palästinenser aus 70 Orten seien darum bis zu fünfmal so lange zur nächsten Stadt unterwegs wie ohne Blockaden.“
# dpa-Notizblock

Und hier eine möglich Richtigstellung dieser eindeutig parteiisch kalkulierten – vorab geplanten Berichterstattungsabsicht – welche aus der dpa Notiz hervorgeht.

Palästinas Siedlungen in den Judengebieten = Jerusalem
– Der Bau palästinensischer Siedlungen im israelischen Kerngebiet gilt als ein Haupthindernis für die demografische Sicherung Israels als jüdischer Staat. Rund anderthalb Millionen Palästinenser leben inmitten von etwa 6 Millionen Juden. Nach Angaben des israelischen Zentralbüros für Statistik lebten Ende 2009 in Israel 7,865 Millionen Menschen, davon 1,535 Millionen Palästinenser.

Mit eingerechnet sind 276.000 Palästinenser mit israelischem Ausweis aber mit jordanischer Staatsangehörigkeit in Ostjerusalem. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International behauptet, dass 90.000 Palästinenser, überwiegend Beduinen, in Galiläa und im Negew in 176 „nicht anerkannten“ Siedlungen leben. Die Friedensorganisation Peace Now und andere fordern vom Staat Israel, diese illegalen «Vorposten» zu legalisieren und an die Infrastruktur wie Wasser, Strom und Straßen anzuschließen. Bei einer Gesamtfläche von 5,5 Millionen Hektar, befinden sich nur etwa 0,4 Millionen Hektar in Privatbesitz. Obgleich Palästinenser nur etwa 20 % der Gesamtbevölkerung ausmachen, gehört Palästinensern etwa die Hälfte dieses Landes im Privatbesitz. Alles übrige nicht-private Land gehört dem Staat oder dem Jewish National Fund und wird von der Landbehörde verwaltet. Die tatsächlich von Palästinensern benutzten Landflächen durch ihre Städte, Ortschaften, Felder und die illegal benutzten Weidegründe der Nomaden etwa im Negew lassen sich statistisch nicht ermitteln.

Laut OCHA hat knapp ein Drittel aller Palästinenser im Ostteil der Stadt Jerusalem keine anerkannte Baugenehmigung. Mindestens 86.500 palästinensische Bewohner haben daher illegal auf Grundstücken gebaut, die nicht auf ihren Namen eingetragen sind.

Anders als im besetzten Westjordanland dürfen Juden wie Palästinenser in Israel alle Straßen benutzen. Im Westjordanland sind die autonomen palästinensischen Städte für Juden tabu. Nach OCHA-Angaben gab es im September 2011 im Westjordanland 522 Sperren und Kontrollposten der israelischen Streitkräfte. Hinzu kommen von der UNO-Organisation nicht gezählte Sperren und Kontrollposten der palästinensischen Streitkräfte. Wegen der Sperren und dem Verbot, palästinensische Städte und Ortschaften zu durchfahren (wie in den Osloer Verträgen von Arafat gefordert) müssen 280.000 jüdische Israelis aus 176 Orten mit großen Umwegen und Warteschlangen an den Straßensperren rechnen.

Bitter verbreitet das um zu zeigen, wie zentralisierte Medien (dpa) bereits vorab parteiisch „stimmungsvolle“ Storys entwerfen. Die Berichterstattung über den GMJ stand also schon lange davor fest.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: