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Achtung: Leaks bei der dpa – DRAMA – BABY – DRAMA

Achtung: Leaks bei der dpa
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Wer sich über die einheitlich antiisraelische Berichterstattung in letzter Zeit wundert, soll sich diese geleakte Notiz der dpa durchlesen. Es lässt eine mediale Querfront den Deutschen (u.a.) im Strudel des Spektakels zum verantwortungslosen Subjekt werden. Das Spektakel? Tageshetze Ard, Entertainment-Querfront der Kulturindustrie, Politik und Religionen – viel Ketchup, viel Geschrei, kleine tote Kinder – dass spricht uns an. Wir wollen es – Sie liefern es – und zwar unabhängig von den eigentlichen Vorgängen.

DRAMA – BABY – DRAMA

Es gibt Leaks bei der dpa, die zeigen, wie Medien in Deutschland mit zentral gesteuerten Falschmeldungen – eindeutig parteiisch – antiisraelisch Position beziehen – bereits vor den eigentlichen Vorgängen. Die Stories liegen fertig in der Schublade, sie waren bspw. bereits vor dem GMJ ausgearbeitet. Es steckt hinter dieser hegemonialen antiisraelischen Berichterstattung System. Darauffolgend ist eine Auseinandersetzung und Richtigstellung der geleakten Notizen der dpa. Diese Notiz ist im Vorfeld des „Globalen Marsches nach Jerusalem“ in der dpa entstanden und zeigt eine Parteinahme der dpa bereits vor diesem inszenierten Propaganda-Spektakulum.

Und hier die Originalnotiz, welche ein dpa Mitarbeiter geleakt hat:

„Israel/Konflikte/Nahost/(Hintergrund)
Israels Siedlungen in den Palästinensergebieten =
Berlin

– Der Bau israelischer Siedlungen in den besetzten Pa U Lalästinensergebieten gilt als ein Haupthindernis im Nahost-Friedensprozess. Rund eine halbe Million Siedler leben inmitten von gut 2,5 Millionen Palästinensern. Nach Angaben des israelischen Zentralbüros für Statistik lebten Ende 2009 im Westjordanland rund 296 700 Siedler. Dazu kommen etwa 190 000 Israelis in Ost-Jerusalem.
Die Menschenrechtsorganisation Betselem hält die tatsächlichen Zahlen für deutlich höher. Laut Betselem wurden von 1967 bis Mitte 2011 im Westjordanland 124 Siedlungen errichtet. Hinzu kommen etwa 100 «wilde Siedlungen», die von Israel nicht genehmigt sind. Die Friedensorganisation Peace Now kritisiert, dass immer mehr dieser illegalen «Vorposten» nachträglich von der Regierung als Siedlungen legalisiert werden.

Die Fläche der jüdischen Siedlungen macht laut Peace Now gut neun Prozent des Westjordanlandes (ohne Ost-Jerusalem) aus. Nach Angaben des UN-Büros für humanitäre Hilfe in den Palästinensergebieten (OCHA) haben israelische Behörden zudem 35 Prozent der Fläche Ost-Jerusalems für Israels Siedlungsausbau beschlagnahmt. Nur 13 Prozent der Fläche stehen für den Haus- und Wohnungsbau der Palästinenser zur Verfügung. Laut OCHA hat knapp ein Drittel aller Palästinenser im Ostteil der Stadt keine anerkannte Baugenehmigung. Mindestens 86 500 Bewohnern droht darum der Verlust ihrer Häuser.
Nicht nur die Siedlungen selbst sind für Palästinenser tabu, diese dürfen auch mehrere, für die Siedler bestimmte Straßen nicht befahren. Nach OCHA-Angaben gab es im September 2011 im Westjordanland 522 Sperren und Kontrollposten der israelischen Streitkräfte. Etwa 200 000 Palästinenser aus 70 Orten seien darum bis zu fünfmal so lange zur nächsten Stadt unterwegs wie ohne Blockaden.“
# dpa-Notizblock

Und hier eine möglich Richtigstellung dieser eindeutig parteiisch kalkulierten – vorab geplanten Berichterstattungsabsicht – welche aus der dpa Notiz hervorgeht.

Palästinas Siedlungen in den Judengebieten = Jerusalem
– Der Bau palästinensischer Siedlungen im israelischen Kerngebiet gilt als ein Haupthindernis für die demografische Sicherung Israels als jüdischer Staat. Rund anderthalb Millionen Palästinenser leben inmitten von etwa 6 Millionen Juden. Nach Angaben des israelischen Zentralbüros für Statistik lebten Ende 2009 in Israel 7,865 Millionen Menschen, davon 1,535 Millionen Palästinenser.

Mit eingerechnet sind 276.000 Palästinenser mit israelischem Ausweis aber mit jordanischer Staatsangehörigkeit in Ostjerusalem. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International behauptet, dass 90.000 Palästinenser, überwiegend Beduinen, in Galiläa und im Negew in 176 „nicht anerkannten“ Siedlungen leben. Die Friedensorganisation Peace Now und andere fordern vom Staat Israel, diese illegalen «Vorposten» zu legalisieren und an die Infrastruktur wie Wasser, Strom und Straßen anzuschließen. Bei einer Gesamtfläche von 5,5 Millionen Hektar, befinden sich nur etwa 0,4 Millionen Hektar in Privatbesitz. Obgleich Palästinenser nur etwa 20 % der Gesamtbevölkerung ausmachen, gehört Palästinensern etwa die Hälfte dieses Landes im Privatbesitz. Alles übrige nicht-private Land gehört dem Staat oder dem Jewish National Fund und wird von der Landbehörde verwaltet. Die tatsächlich von Palästinensern benutzten Landflächen durch ihre Städte, Ortschaften, Felder und die illegal benutzten Weidegründe der Nomaden etwa im Negew lassen sich statistisch nicht ermitteln.

Laut OCHA hat knapp ein Drittel aller Palästinenser im Ostteil der Stadt Jerusalem keine anerkannte Baugenehmigung. Mindestens 86.500 palästinensische Bewohner haben daher illegal auf Grundstücken gebaut, die nicht auf ihren Namen eingetragen sind.

Anders als im besetzten Westjordanland dürfen Juden wie Palästinenser in Israel alle Straßen benutzen. Im Westjordanland sind die autonomen palästinensischen Städte für Juden tabu. Nach OCHA-Angaben gab es im September 2011 im Westjordanland 522 Sperren und Kontrollposten der israelischen Streitkräfte. Hinzu kommen von der UNO-Organisation nicht gezählte Sperren und Kontrollposten der palästinensischen Streitkräfte. Wegen der Sperren und dem Verbot, palästinensische Städte und Ortschaften zu durchfahren (wie in den Osloer Verträgen von Arafat gefordert) müssen 280.000 jüdische Israelis aus 176 Orten mit großen Umwegen und Warteschlangen an den Straßensperren rechnen.

Bitter verbreitet das um zu zeigen, wie zentralisierte Medien (dpa) bereits vorab parteiisch „stimmungsvolle“ Storys entwerfen. Die Berichterstattung über den GMJ stand also schon lange davor fest.

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Grass und seine neuste Skriptal-Gonorrhö

Was für Verhältnisse müssen das sein – Grass mit seiner neusten Skriptal-Gonorrhö

Ashton – Gabriel – Süddeutsche – Grass  – UNO – Teheran – Toulouse – Khulood Badawi – TAZ –  Die Linke – Der Kreis schließt sich.

„Unterwanderung bezeichnet ein Objektives; nur darum machen zwielichtige Figuren ihr come back in Machtpositionen, weil die Verhältnisse sie begünstigen.“

– Adorno –


Was müssen das für Verhältnisse sein, die SS-Opi Grass ein solches Comeback mit einem Ausbruch infektöser, antisemitischer Skriptal-Gonorrhö in der Süddeutschen ermöglichen. Die alte Umschuldungsaktion und  Neubesetzung der Täterrolle. Grass bedient ganz etablierte alte und mainstreamige Stereotypen in einer unverblümten Weise. Schwarz – rot – braun – ist diese HaselnuSS.

Hier nun einige Auszüge:

“Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, … “

Aha … jenes mythische, verborgen, finstere Land – es ist so gefährlich, dass dessen Namen nur hinter vorgehaltener Hand geraunt werden könne. Derartiger Gedanken-Dung kommt aus dem Mittelalter. Da wurden den Juden geheime „okkulte“ Kräfte zugesprochen, so dass deren “geheimen Praktiken” nicht benannt werden dürften. Ich nenne diesen antisemitischen Mythos den “Mythos vom okkulten Juden”. Indem Israel nur raunend “angedeutet” werden kann, wird ein symbolisches Millieu allgegenwärtiger Gefahr konstruiert. Kritik und Widerstand könne wohl nur „konspirativ“, im Geheimen geschehen. Durch die Verwendungen nebulöser, geheimnisumwitterter Beschreibungen, wird der Anschein erweckt, sich gegen eine jüdische Übermacht durch „Geheimformulierungen“ schützen zu müssen.

Übrigens – genau dieselben Kommunikationspraxen lassen sich bei handfesten Nazis und Autonomen Nationalisten finden. (Dies sind Nazis, die man auch von außen erkennt). Geheimnisumwitterte Akronyme wie ZOG (Zionist Occupied Government) lassen sich selbst als elitär, widerständiger Untergrundkämpfer im Geheimen inszenieren. „Geheimabkürzungen“, Raunen, Andeuten um etwas klar und deutlich zu sagen, aber gleichzeitig den Eindruck zu erwecken, es dürfe nicht gesagt werden. Ein torfer antisemitischer Volkssport. Es ist dieselbe kommunikative antisemitische Praxis von Grass, so zu tun, als ob Israel im Hintergrund und Geheimen perfide Pläne verfolge und er selbst sich nur durch „Raunen“ dagegen wehren dürfe – als könne der “Übeltäter” noch nicht einmal offen und gefahrlos genannt werden.

Ich kann ihnen helfen Herr Grass – Schreitherapie – befreien sie sich von ihrem pathologischen Verfolgungswahn

ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!!

Und jetzt nochmal zusammen – kommen sie Herr Grass:
ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!! ISRAEL !!!

Tun sie das 3x am Tag und sie werden sehen, Juden haben keine geheimen Kräfte um sie zu vernichten ! Sie können das Land unbedarft nennen !

Weiter im Text:

“Dieses allgemeine Verschweigen eines Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge, auch als Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt ‚Antisemitismus‘ ist geläufig.”

Aha sie als Waffen-SSler sind also einem Verdikt, also einem Urteil erlegen. Sie müssen verschweigen, unterordnen, sich belasten – ja Israel ist ihnen Zwang und Strafe. Kann es sein, dass sie hier einer subjektiven Deprivation, von sich selbst imaginiert unterliegen – ohne jeglichen Bezug zur Realität. Fragen sie die Überlebenden des Holocaustes, welche heute zu 1/3 unter dem Existenzminimum leben müssen – von Ihnen und Ihresgleichen beraubt. Vieleicht sind für diese Menschen SIE die Belastung, SIE derjenige der verschweigt, SIE derjenige der andere unter sich geordnet hat und SIE derjenige der gestraft hat !

Ziel und Strategie hinter ihrer Ausdrucksform und hinter derartigen Inhalten ist das Abwehren IHRER Schuld Herr Grass. Da sie nicht der Einzige sind, der so reagiert, wurden derartige Phänomene bereits analysiert.

Wegtreten !

Gute Blogs:

http://flatworld.welt.de/2012/04/04/die-faktenfreie-wahnwelt-des-gunter-grass/

http://jungle-world.com/artikel/2012/14/45180.html

Linkliste:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/eine-erlaeuterung-was-grass-uns-sagen-will-11708120.html?selectedTab=images&offset=0

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article106152894/Guenter-Grass-Nicht-ganz-dicht-aber-ein-Dichter.html

http://www.tagesspiegel.de/meinung/provokantes-gedicht-guenter-grass-ein-kreis-schliesst-sich/6476602.html

http://www.timesofisrael.com/israel-slams-gunter-grass-for-blood-libel/

http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=8519


Der Mythos um den „kinderschlachtenden Juden/Israel“ – und das barbarische Attentat von Toulouse

Alte Mythen in neuen Territorien – wie unsere Medien mittelalterliche Mythen um den „kinderschlachtenden Juden/Israel“ verbreiten

Viele sehen das grausame Attentat vonToulouse völlig isoliert, Berichte triefen vor Verständnis für einen deprivierten, armen, verrückten und verblendeten Menschen. Die üblichen Schreibknechte der TAZ (welche hier nur stellvertretend steht) sprechen von Einzeltätern (Daniel Bax) [1], davon dass der Kapitalismus schuld sei an den „Taten von Menschen ohne Zukunft“ (Ambros Waibel)“ [2], oder monieren  einen  Rückfall in die Barbarei (Rudolf Balmer) [3]. Wobei diese Barbarei jedoch nicht beim eigentlichen Attentat gesehen wird, sondern in den Reaktionen darauf. Als ob Juden bewusst hinterlistig Attentate auf sich herbeiführen um dann irgendwelche geheimen, verborgenen Interessen durchzusetzen. Wie Susanne Knaul weiß, nützen würde das alles den „Zionisten, die an Israel als Judenstaat festhalten“ – diese würden, laut Knaul, gerade mit Attentaten, wie dem in Toulouse bestärkt [4]. Knaul wittert also eine jüdische Absicht hinter Toulouse, welche klar im Bereich Mythologie sich verorten lässt.

Was haben derartige Medienstrangulate gemeinsam. Eine subtile Opfer-Täter-Umkehr, Legitimierungsstrategien und Verharmlosungstaktiken und die konsequente Verweigerung einer Ursachenforschung.Doch es gibt für derartige Taten einen Kontext. Diesen möchte ich einmal versuchen zu beleuchten.

Auf dem Facebook-Profil des islamistischen Attentäters finden wir Hinweise auf seine Motive. Er hatte Abos von Blogs, wo ernsthaft darüber diskutiert wird, wie Juden kleine Kinder in Gaza schlachten. Ein Teil dieses Kontextes der barbarischen Tat ist also ein Mythos, ein Mythos der bereits sehr, sehr alt ist. Bereits im Mittelalter wurden Juden verdächtigt sich vorzugsweise an Kindern zu vergehen. Ähnliche Fälle gab es in der Geschichte immer wieder. Bspw. wurde beim israelischen Unabhängigkeitskrieg den arabischen Bewohnern gezielt Lügen von arabischer Seite erzählt. Juden würden ihre Kinder schlachten und Blut trinken. Diese Propaganda, welche zu Toulouse geführt hat: „Juden schlachten heimlich Kinder (in GAZA)“, ist schon sehr sehr alt aber gleichzeitig erschreckkend präsent. Diese Propaganda ist im wahrsten Sinne tödlich.

Lasst uns diese tödliche Propaganda einmal genau durchleuchten.

Jetzt schauen wir mal von islamischer Propaganda weg in unsere eigenen Reihen. Die Medieninszenierungen über Israel werden immer abstruser, wie die medialen Arrangements über die vergangenen zielgerichteten, legitimen israelischen Interventionen zeigen. Das Bild von „Israel dem Kindermörder“ wird in der ARD Tagesschau (u.a.) bedient und mit Propagandazahlen aus „palestinensischen Angaben“ unterfüttert (Stichwort – „Bei den Flugzeugangriffen der Israelis kamen ein 12 Jähriger um“ – Lüge). Sämtliche blutfetischistische Medien verbreiten Zahlen, Bilder, gestellte Videoinszenierung von PA Filmcrews über „israelischen Kindermord“. Diese werden regelmäßig als Propaganda enttarnt, doch dass hat noch nie einen Redakteur dazu genötigt seine Aussagen über „Israel den staatgewordenen Jude – der Kinder mit Flugzeugen schlachtet“ zu revidieren. Eine hegemoniale Berichterstattung sendet in Dauerschleife, mal mehr mal weniger progressiv, regelmäßig  propagandistische Angaben in den Äther. (bspw. bei der letzten Auseinandersetzung waren alle herbeigedichteten Opferkinder erwiesenermassen PA Propaganda). Die Taz – ganz vorne immer als Hetzer dabei, übernimmt sogar den gestellten Trauerumzug eines dieser „von Israel/Juden geschlachteten“ Kinder als Aufmacher. [5] Politiker, EU Aussenministerin und viele NGO’s die noch fröhlich mitmischen, lassen wenig Zweifel an ihrer Einstellung. Mächtige arabische Lobbyorganisation wirken im Hintergrund, versorgen die entsprechenden Stellen (bspw. Ngo’s) mit massenhaft Geld. Alle diese Institutionen bilden Millieus, in denen der Mythos um den „kinderschlachtenden Juden/Israel“ kultiviert wird und sich beständig ausbreitet.

Dies bedeutet, in abgewandelter Form findet sich dieser Mythos vom „Kinderschlachtendem Juden/Israel“ auch in Europa, ja hier gibt es gar eine breite Infrastruktur für diesen Mythos. Eine Infrastruktur, die von arabischer Propaganda über kulturelle Vereine/Verbände, über die Parteilandschaft bis hin zu Uno Organisationen, Uno Mitarbeiter-innen, ja sogar bis hin zu der Eu Aussenministerin Ashton reicht. Dies bildet die breite Infrastruktur derartiger brutaler Attentate und darum ist es mehr als Euphemismus diese Taten als Einzelfall konstruieren zu wollen. Kräfte in Europa verbreiten auf subtilere und deshalb auch umso gefährlichere und oft unerkannte Weise die antisemitische Propaganda des „kinderschlachtenden Judens/Israel“ – dazu kommen noch die völlig morbiden Propagandavideos aus dem arabischen Raum. Beides fällt auf fruchtbaren europäischen Boden, die Saat geht langsam auf. Dieses Verbrechen in Toulouse geschah genau wegen diesem Mythos vom „kinderschlachtenden Juden/Israel“ und es ist neben arabischer Propaganda auch die europäische Propaganda ursächlich dafür. Im folgenden habe ich Beispiele gesammelt von Institutionen und Personen, die diesen Mythos wiedergeben und in letzter Zeit verbreitet haben.

– EU Aussenministerin Ashton stellt auf subtile Weise die Interventionen in Gaza in eine Reihe mit Kinderschlächter Assad, Kinderschlächter Breivik und dem Kinderschlächter in Toulouse. Was macht Ashton hier. Sie bedient diesen alten Mythos um den Juden. Israel als “der Staat gewordene Jude” schlachtet Kinder ab, so systematisch wie Assad, so brutal wie Breivik, so berechnend wie Mohammed. Sie Entblödet sich nicht, diesen subtilen und lebensgefährlichen antisemitischen Mythos in dieser Situation zu äußern, wo doch faktisch jüdische Kinder die Opfer sind.[6] Auch hier wieder der Opfer-Täter Tausch. Assad – Breivik – Mohamed – Israel.

-Die UNO ist auch so ein Fall für sich. Die Uno Mitarbeiterin Khulood Badawi (Informations- und Medienkoordinatorin des UN-Büros für Humanitärer Angelegenheiten) postet ein perfides Propaganda Bild, welches bald zum Hauptthread der Twittergemeinde mutiert. Es zeigt ein blutüberströmtes, kleines, totes Mädchen in den Armen ihres Vaters.[7] (Überschrift von Khulood: Israel … another father carrying his child to a grave in #Gaza”)Das perfide Foto wurde über 300 Mal, u.a. auch von bekannten Persönlichkeiten retweetet. Nun kam heraus, dass das Foto von 2006 ist und ein Mädchen zeigt, dass bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Daraufhin lässt die UNO verlauten, dass derartige ‚persönliche Ansichten‘ nicht zu Folgen führen. Sie stellt sich so schützend vor die  antisemitische, mittelalterliche Hetzpropaganda ihrer eigenen Mitarbeiter und bedient den Mythos vom „kinderschlachtenden Juden/Israel“ weiter.[8] Die Verbreiterin dieser Propaganda muss deshalb endlich ihrer Verantwortung gestellt werden.[9]  Die Verharmlosungstaktiken der Uno, Propaganda in Form der Verbreitung dieses mittelalterlichen Mythos, als scheinbar legitime, persönliche Ansicht auszugeben, ist erschreckend und zeigt, mit was für einer Organisation wir es hier zu tun haben.

– Als letztes in dieser Wall of Shame eine besonders perfide Inszenierung, die Israel/Juden als den absoluten kinderschlachtenden Barbaren hinstellt. Das Bild von einem kleinen Jungen, der die Schlachtabfälle einer geschlachteten Kuh reinigt. Ein aufstrebender palästinensischer Photokünstler hat dieses Photo in seiner Mappe. [10] Dieses Bild voller Blut erscheint von dem arabischen Journalist Nour Abed unter folg. Überschrift. “ A Palestinain child washes his brothers blood! eine israelische Mutter bemerkt den Schwindel.[11]

Es gibt Massenweise weitere derartige Propaganda, das Internet ist eine riesige Kloake. Aber nicht nur die so offensichtliche arabische Propaganda ist gefährlich. Nein, es sind genau die subtilen falschen Angaben in Funk, Fernsehen oder Zeitungen die dem aufgeklärten Europäer einen alten dunklen Mythos schmackhaft machen. Kampfflugzeuge gegen Kinder heißt ihre verdrehte Botschaft. Israel der „staatgewordene Jude“ als Barbar der Neuzeit, schlachtet mit Flugzeugen unschuldige kleine Kinder. Dies sind alte Mythen in neuen Territorien. Wollen wir diese Mittelalterlügen weiter konservieren?

Genau diese Logik lässt sich auch in Europa feststellen, wenn immer wieder von „getöteten“ Kindern in Gaza die Rede ist. Nachrecherchieren lohnt sich hier. Meißt sind dies mediale Arrangements verschiedener Kräfte. Es gibt Gruppen, Kräfte, Institutionen, welche sich nur damit beschäftigen, derartige Bilder und Nachrichten zu produzieren. Hinter diesem Mythos steckt System. Wollen wir solchen Attentaten wie in Toulouse wirklich entgegenwirken, müssen wir den Antisemitismus bei der Wurzel, bei seinen Mythen packen. Das bedeutet auch die europäischen Varianten des antisemitischen Mythos um den „Kinderschlachtenden Juden/Israel“ beleuchten. Medien, Politiker, Ngos, Uno – und alle diejenige, die diesen Mythos verbreitet haben, gilt es nun zu skandalisieren und in die Verantwortung zu nehmen. Genau diese Propaganda ist Ursache der Morde gewesen und sie wird Ursache weiterer Morde sein.  Zwischen arabischer und europäischer Propaganda gibt es eine dichte argumentative Verschränkung, lediglich die Ausführung der Propaganda ist in Europa subtiler. So subtil, dass ich mir oft anhören muss ich spinne, wenn ich dies Menschen erzähle. Erst wenn man diese mit der Nasse in den Dreck drückt und diese Bilder eindeutig entlarvt, sie der Realität mit Fakten stellt, erst dann fangen manche, aber auch nur manche an nachzudenken. Vielleicht darüber, warum die ARD Tagesschau getötete Kinder von Flugzeugangriffen sendet, aus Gebieten, wo keine israelischen Flugzeugangriffe stattfanden. Darüber, warum Uno Mitarbeiter blutverschmierte tote Kinder posten (als Opfer der Juden), welche 2006 bei einem Unfall gestorben sind . Vielleicht auch darüber, warum die Taz einen gestellten Trauermarsch um ein angeblich von Israel getötetes Kind als Aufmacher nutzt, wobei das Kind erwiesenermassen bei einer Schießerei in Gaza umkam. Vielleicht denken dann auch einige darüber nach, welche Kinder de facto in Toulouse geschlachtet wurden?

Wahrheit für Israel !

Antisemitischer Propaganda den Stecker ziehen !

Mythen um „den Juden/Israel“ angreifen !

PS: Sucht Beispiele, für die Verbreitung des Mythos des „Kinderschlachtenden Juden/Israel“ stellt die Verantwortlichen und die Verbreiter dieser Mythen ihrer Verantwortung – dass sich Toulouse nicht dauernd wiederhole.

[2] http://www.taz.de/Kommentar-Terror-in-Europa/!90173/

[3] http://www.taz.de/Kommentar-Attentat-in-Toulouse/!90084/

[4] http://www.taz.de/Kommentar-Toulouse-und-Israel/!90118/

[5] http://www.taz.de/!89397/

[6] vgl. dazu: – http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=8348

http://rungholt.wordpress.com/2012/03/20/und-dann-wird-es-problematisch/

[7] http://honestreporting.com/exposed-un-media-official-responsible-for-false-photo-tweet/

[8] http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=8372

[9] unterschreibe die Petition zur Kündigung von Khulood Badawi, vielleicht ist dies nur ein Tropfen auf den heißen (Uno)Stein, aber besser als nichts: http://honestreporting.com/un-false-photo-employee-khulood-badawi-must-go/

[10] http://rjstitt.500px.com/#/3

[11] http://israelisoldiersmother.blogspot.de/2012/03/palestinian-child-washing-his-brothers.html

[12] http://www.israel-nachrichten.com/archive/2166